RJ Mitte, „Breaking Bad“-Schauspieler, stirbt mit 34
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RJ Mitte, „Breaking Bad“-Schauspieler, stirbt mit 34

Der Schauspieler RJ Mitte, bekannt als Walter White Jr. aus der Serie „Breaking Bad“, ist laut AP am Montag im Alter von 34 Jahren gestorben. Die Polizei von Brownsville in Texas bestätigte seinen Tod; Todesursache und Todesart standen laut Behörden noch nicht fest.

Quellen (13)
  1. Breaking Bad actor RJ Mitte dead at 34, Brownsville police investigatingkrgv.com
  2. Brownsville Police Confirm Death of Roy Frank “RJ” Mitte | FOX RGVfoxrgv.tv
  3. ‘Breaking Bad’ actor RJ Mitte dead at 34 | CNNedition.cnn.com
  4. Berühmt als Walter Whites Sohn: "Breaking Bad"-Darsteller RJ Mitte stirbt mit 34 Jahren - n-tv.den-tv.de
  5. 'Breaking Bad' Star RJ Mitte Dead at 34tmz.com
  6. R.J. Mitte Dead: 'Breaking Bad’ Actor Was 34hollywoodreporter.com
  7. Im Alter von 34 Jahren: „Breaking Bad“-Schauspieler RJ Mitte ist tot - WELTwelt.de
  8. Selbstmord: Das traurige Leben des „Breaking Bad“-Stars – RJ Mitte stirbt mit 34 Jahren - WELTwelt.de
  9. RJ Mitte, 'Breaking Bad' actor and disability rights champion, dies at 34 :: WRAL.comwral.com
  10. RJ Mitte, "Breaking Bad" actor, dies at age 34 - CBS Newscbsnews.com
  11. RJ Mitte Dead: 'Breaking Bad' Star Was 34variety.com
  12. Bekannt aus „Breaking Bad“: Schauspieler RJ Mitte stirbt mit nur 34 Jahrenfr.de
  13. RJ Mitte, 'Breaking Bad' actor and disability rights champion, dies at 34ksat.com
13. Oktober 2026, 1:08 Uhr771 Wörter · 4 Min. Lesezeit

Der Schauspieler war Präsident der Mitte Foundation. Nach Angaben der Polizei standen Todesursache und Todesart zu diesem Zeitpunkt noch nicht fest, eine offizielle Feststellung stehe aus.

Das teilte die Polizei laut dem Sender KRGV am Montagnachmittag mit. Die Polizei von Brownsville erklärte laut dem Sender CNN, sie habe am Montag gegen Mittag Ortszeit einen Notruf erhalten und Mitte bei ihrem Eintreffen bereits tot vorgefunden; ein Fremdverschulden werde zu diesem Zeitpunkt nicht vermutet. Einem Bericht von ntv.de vom dreizehnten Oktober zufolge ging nach Angaben der Polizei gegenüber „People“ der Anruf um 12:50 Uhr ein, die Beamten hätten Mitte in seinem Haus tot aufgefunden; Todesursache und Todesart hätten wegen laufender Ermittlungen noch nicht festgestanden. Strafverfolgungsbehörden erklärten laut TMZ zugleich, die Untersuchung des Todes dauere weiter an. The Hollywood Reporter schrieb, es sei keine Todesursache bekanntgegeben worden, TMZ habe jedoch über einen Suizid berichtet. Die deutsche Zeitung WELT berichtete unter Berufung auf TMZ, Mitte solle sich das Leben genommen haben; sein Management habe seinen Tod bestätigt, während die Ermittlungen zu den genauen Todesursachen weiter andauerten.

Fünf Staffeln als Sohn von Walter White

Mitte spielte der Nachrichtenagentur AP zufolge in nahezu jeder Folge der fünf Staffeln der AMC-Serie „Breaking Bad“ Walter White Jr., den Sohn des von Bryan Cranston dargestellten Chemielehrers und späteren Methamphetaminhändlers Walter White; die Serie wurde demnach kürzlich in einer Umfrage der New York Times zur besten des 21. Jahrhunderts gewählt. The Hollywood Reporter zufolge verkörperte er die Figur als Walter „Flynn“ White Jr. in 56 Folgen über alle fünf Staffeln von 2008 bis 2013 und griff dabei auf eigene Erfahrungen zurück. Die Serie erhielt laut ntv.de 58 Primetime-Emmy-Nominierungen und gewann 16 Trophäen, darunter zweimal die Auszeichnung als beste Dramaserie. Für seine Darstellung erhielt Mitte laut The Hollywood Reporter und ntv.de 2013 den SAG-AFTRA Harold Russell Award; CBS News nennt die Auszeichnung dagegen Howard Russell Award und datiert sie auf 2014. Als Teil des Ensembles gewann Mitte 2014 zudem den damaligen Screen Actors Guild Award für das beste Dramen-Ensemble. Mitte lebte laut ntv.de wie seine Serienfigur mit Zerebralparese, die laut AP im Alter von drei Jahren diagnostiziert wurde; er sagte der Agentur 2014, seine Behinderung und die damit verbundenen Erfahrungen mit Physiotherapie, Familienproblemen und hohen Arztrechnungen, allesamt zentrale Themen der Serie, hätten ihn in seiner Arbeit besser gemacht.

Einsatz für Inklusion

Seine Vertreter erklärten laut The Hollywood Reporter, Mitte habe sich für Bewusstsein für Behinderungen und Inklusion eingesetzt und als Botschafter für United Cerebral Palsy und Shriners Children's gearbeitet. Er sei außerdem Präsident der Mitte Foundation gewesen, habe philanthropische Aktivitäten und Gemeinschaftsinitiativen unterstützt und seine öffentliche Präsenz genutzt, um Stereotype infrage zu stellen und eine stärkere Repräsentation von Menschen mit Behinderungen zu fördern. CBS News zufolge ging Mitte im Vorjahr eine Partnerschaft mit der Organisation Can Do Canines ein, die Assistenzhunde in Wisconsin und Minnesota vermittelt; er sagte damals, er habe mit seiner Behinderung großes Glück und habe hart für seine Mobilität gearbeitet, während viele andere nicht dieselben Möglichkeiten hätten. In einem Interview zu „Triumph“, das CNN wiedergibt, erinnerte sich Mitte, ihm sei als Kind mit Zerebralparese oft vorausgesagt worden, er werde nie richtig gehen oder sprechen können; seine Familie habe dem widersprochen und auf sein künftiges Handeln bestanden. Dem Magazin Able sagte er laut CNN, Menschen mit Behinderungen wollten sich im Fernsehen und in Filmen zutreffend dargestellt sehen, während sie gleichzeitig unterhalten würden.

Verlobung, letzte Auftritte und Würdigungen aus Brownsville

Mitte hatte seiner Partnerin Kennedy Suarez laut WELT ein Jahr vor seinem Tod bei der Benefizveranstaltung Dia del Sol in Carlsbad, Kalifornien, einen Heiratsantrag gemacht; die Veranstaltung kam United Cerebral Palsy in San Diego zugute, für die Mitte als Botschafter tätig war. Laut dem Magazin Variety warb Mitte vor seinem Tod aktiv für seinen neuen Film „Talking to Strangers“ und trat noch wenige Tage zuvor in Podcasts auf; er hatte mehrere weitere Projekte in Vorproduktion und Produktion und war seit 2018 mit Suarez zusammen. Der Mitte Cultural District würdigte ihn in einer Erklärung als Freund und Partner, der an die verbindende Kraft von Kunst und Kultur geglaubt habe; sein Engagement und das philanthropische Vermächtnis seiner Familie hätten die Kulturgeschichte Brownsvilles mitgeprägt, einschließlich der jüngsten Ausweisung als Texas Cultural District. Vorstandsvorsitzende Reba Cardenas erklärte, Mitte sei eine große Bereicherung für die Gemeinschaft gewesen, sein Engagement sei weit über Philanthropie hinausgegangen; Geschäftsführerin Daniella Lopez Valdez sagte, er habe an die Künstler, Kinder und kulturellen Institutionen Brownsvilles geglaubt und vor allem daran, Menschen zusammenzubringen. Sein Team erklärte laut ntv.de, es gebe mit tiefer Trauer den Tod des geliebten Schauspielers, Philanthropen und leidenschaftlichen Kämpfers für die Rechte von Menschen mit Behinderung bekannt und bat um Respekt für die Privatsphäre seiner Familie und engsten Vertrauten.

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