
Proteste nach Zugunglück: Polizei löst Demo auf
Quellen (7)
- Tensión en una manifestación convocada por los ultras de Falange y Solidaridad para pedir la dimisión de Puentelasexta.com
- accidente de tren en Urda: Protesta ante el Ministerio de Transportes para pedir la dimisión de Puente tras la tragedia de Urdatelemadrid.es
- Madrid - Demonstration nach Zugunglück in Spanien, Suche nach Opfern fortgesetztdeutschlandfunk.de
- Cargas policiales contra los manifestantes en el Ministerio de Transportes por el accidente ferroviarioeuropapress.es
- Spanien: Schwere Ausschreitungen in Madrid nach Zugunglück mit 68 Toten - Video - WELTwelt.de
- CSIF | CSIF pide la dimisión de Óscar Puente: exigimos al Gobierno que respete la investigación y la presunción de inocencia para el responsable de circulación de Adifcsif.es
- La Moncloa. El presidente del Gobierno anuncia tres días de luto oficial por el accidente de Urda | 28/10/2026 [Presidente/Actividad]lamoncloa.gob.es
Laut laSexta hatten einige Demonstranten Leuchtfackeln und andere Gegenstände geworfen, wobei es erneut zu Polizeieinsätzen zur Abschreckung kam. Laut Telemadrid war es durch das Werfen von Gegenständen auf die Beamten zu angespannten Situationen gekommen.
Zu den Protesten hatten laut laSexta zunächst getrennt die mit Vox verbundene Gewerkschaft Solidaridad und die Falange aufgerufen, die ihre Kundgebungen auf der Plaza de Cibeles beziehungsweise vor dem Ministerium geplant hatten. Angesichts der von laSexta als rechtsextrem eingeordneten Aufrufe zu einer weiteren Kundgebung vor der PSOE-Zentrale in der Calle Ferraz bat die Partei ihre Beschäftigten, das Gebäude vorzeitig zu verlassen. Nur wenige Dutzend Menschen versammelten sich laut laSexta in Ferraz, viele von ihnen begaben sich anschließend zu den Protesten vor dem Ministerium. Unter der Parole „Pedro Sánchez ist schuldig!“ forderten die Demonstranten laSexta zufolge auch den Rücktritt des Regierungschefs.
Nach Darstellung von laSexta schlugen Demonstranten gegen Fahrzeuge der Bereitschaftspolizei; diese setzte auch Tränengas ein. Der Fernsehsender TVE berichtete laut Deutschlandfunk ebenfalls von Ausschreitungen in der Nähe des Ministeriums und einem Tränengaseinsatz der Polizei. Auch Europa Press meldete Polizeieinsätze gegen die Demonstranten am Verkehrsministerium. Laut WELT hatten rechtsextreme Gruppen zu einer Protestkundgebung vor dem Ministerium aufgerufen.
Hintergrund: das Zugunglück von Urda
Laut Deutschlandfunk dauerten die Untersuchungen zur Unglücksursache am 29. Oktober an, während am Unglücksort weiter mit mehreren Kränen nach möglichen weiteren Opfern gesucht wurde. Die Behörden richteten laut Deutschlandfunk zudem in mehreren Städten Anlaufstellen für Angehörige sowie Blutspendezentren ein. Deutschlandfunk verwies auf die für Ende November angesetzte vorgezogene Parlamentswahl in Spanien.
Rücktrittsforderung, Vorwürfe und offene Fragen
Nach Deutschlandfunk-Angaben führte er das Unglück auf eine „unerklärliche“ Entscheidung der Bahnleitstelle zurück, die einem Zug die Weiterfahrt erlaubt habe, obwohl das automatische Zugsicherungssystem nach einem Computerausfall noch nicht wieder funktionierte. Die Gewerkschaft CSIF forderte in einer eigenen Erklärung Puentes Rücktritt und verlangte, die Unschuldsvermutung für den Verantwortlichen der Verkehrssteuerung bei Adif zu wahren. CSIF warf dem Minister vor, den Beschäftigten bei einer Pressekonferenz als Sündenbock benutzt zu haben, obwohl die Untersuchung gerade erst begonnen habe. Die Gewerkschaft machte einen anfänglichen Fehler im Computersystem als Auslöser aus. Pedro Sánchez erklärte, vieles deute darauf hin, dass die Ursachen dieses Unglücks und eines früheren Unfalls nicht zusammenhingen, überließ die Bewertung aber der unabhängigen Kommission für Eisenbahnunfälle, der Justiz sowie Adif und Renfe.
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