Wadephul fordert bei UN-Rede Russland zu Verhandlungen auf
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Wadephul fordert bei UN-Rede Russland zu Verhandlungen auf

Bundesaußenminister Wadephul hat vor der UN-Generalversammlung erklärt, Deutschland sei heute der größte Unterstützer der Ukraine. Zuvor hatte er vor seiner Abreise nach New York Russland hybride Angriffe auf EU- und NATO-Staaten vorgeworfen und zu Verhandlungen aufgerufen.

Quellen (2)
  1. Außenminister Wadephul vor seiner Abreise nach New York zur Teilnahme an der Generaldebatte der 81. UN-Generalversammlung - Auswärtiges Amtauswaertiges-amt.de
  2. Rede von Außenminister Wadephul vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen - Auswärtiges Amtauswaertiges-amt.de
30. September 2026, 12:00 Uhr370 Wörter · 2 Min. Lesezeit

Vor seiner Abreise nach New York zur Teilnahme an der Generaldebatte der 81. UN-Generalversammlung erklärte Bundesaußenminister Wadephul am 21.09.2026, Russland müsse zur Erkenntnis gebracht werden, dass es an der Zeit sei, auf einen Kurs ernsthafter Verhandlungen einzuschwenken. In seiner Rede vor der Generalversammlung erklärte er später, Deutschland sei heute der größte Unterstützer der Ukraine bei ihrer Verteidigung gegen die russische Aggression. Russland solle endlich an den Verhandlungstisch kommen, forderte er.

Vor der Abreise nach New York

Putins Krieg lasse mit immer tödlicheren Angriffen auf zivile Infrastruktur die Ukrainerinnen und Ukrainer bange auf den nächsten Winter blicken und führe auch Russland selbst in den wirtschaftlichen Abgrund und abertausendfachen Tod, sagte Wadephul. Auf dem Weg zu Verhandlungen wolle man die Ukraine so stärken, dass sie mit internationaler Unterstützung den längeren Atem habe. Gleichzeitig bedrohe Russland EU- und NATO-Mitgliedstaaten immer unverhohlener, verletze Lufträume, zerstöre Unterseekabel und verübe hybride Angriffe, so der Außenminister. Man werde sich mit Partnern abstimmen, wie kritische Infrastruktur unter Wasser besser geschützt und vor den eigenen Küsten wirksamer gegen die maroden Tanker der russischen Schattenflotte vorgegangen werden könne. Deutschland wolle in New York darauf hinarbeiten, die beklemmende Sprachlosigkeit zwischen den Konfliktparteien zu überwinden, sowohl in Europa als auch im Mittleren Osten, kündigte Wadephul an. Zudem werde er dort seine engsten Partner der G7 treffen.

Die Rede vor der Generalversammlung

Diese Aggression werde von einer überwältigenden Mehrheit in der Generalversammlung konsequent verurteilt, sagte Wadephul. Russlands Krieg richte sich gegen das Leben von Millionen unschuldiger Menschen, die Existenz des ukrainischen Staates und der ukrainischen Kultur sowie die europäische Friedensordnung und gefährde lebenswichtige Getreidelieferungen für Millionen Menschen, insbesondere in Afrika, Asien und im Nahen Osten. Er rief jeden UN-Mitgliedstaat auf, gemeinsam mit Deutschland Russland davon zu überzeugen, dass über die Zukunft am Verhandlungstisch entschieden werde und nicht durch das Töten von Menschen in Städten und Dörfern. Der Tag, an dem es endlich zu Verhandlungen komme, werde ein guter Tag für die Vereinten Nationen sein, sagte Wadephul.

Die Angaben stammen aus Pressemitteilungen des Auswärtigen Amts und aus Wadephuls eigener Rede vor der Generalversammlung, eine unabhängige Bestätigung findet sich in den ausgewerteten Quellen nicht. Ob und wann es zu den von Wadephul geforderten Verhandlungen mit Russland kommt, bleibt nach den vorliegenden Angaben offen.

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