
Traverse auf Oktobermarkt in Nastätten stürzt ein
Quellen (9)
- POL-PPKO: Nastätten - Nachtragsmeldung zum Unglücksfall im Rahmen des Oktobermarktes | Presseportalpresseportal.de
- Herbststurm verursacht Schäden: Baugerüst kippt durch Sturm um - zwei Schwerverletzte - n-tv.den-tv.de
- Wetter und Klima - Deutscher Wetterdienst - Neuestes Thema des Tagesdwd.de
- Zugverkehr am Hauptbahnhof Karlsruhe kurzzeitig eingestelltecho24.de
- Herbststurm über Teilen Deutschlands: Baugerüst stürzt um – zwei Schwerverletztetagesspiegel.de
- Wetter und Klima - Deutscher Wetterdienst - Wochenvorhersage Wettergefahrendwd.de
- Wetter am Wochenende: Wo der DWD vor Sturm und Regen warntzdfheute.de
- POL-PPKO: +++ Erstmeldung +++ Umgestürztes Baugerüst in Nastätten | Presseportalpresseportal.de
- +++ Erstmeldung +++ Umgestürztes Baugerüst in Nastätten - Koblenz & Region - Rhein-Zeitungrhein-zeitung.de
Die mit einem Banner versehene Metalltraverse stand nach Angaben des Polizeipräsidiums Koblenz über einem Zuweg von der Römerstraße zum Zentralplatz. Der 72-jährige Besucher wurde nach Angaben der Polizei mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Beide Verletzten stammen aus der Verbandsgemeinde Nastätten. Weitere Verletzte gab es nach dem damaligen Kenntnisstand der Polizei nicht, obwohl in sozialen Medien zunächst Gerüchte kursierten.
Die Kriminalpolizei stellte die Traverse zur Beweissicherung sicher und ermittelte zum genauen Hergang; weitere Angaben dazu konnte die Polizei zunächst nicht machen. Der Veranstalter richtete laut Polizei nach dem Vorfall einen Krisenstab ein; der Markt wurde für den Freitagabend beendet und seine Fortsetzung am Samstag angekündigt. Die Notfallseelsorge betreute Augenzeugen und Besucher, die unter dem Eindruck des Geschehens standen.
Sturm bringt Schäden in mehreren Bundesländern
Laut Deutschem Wetterdienst sollte Austen vom Ärmelkanal in Richtung Niederlande ziehen und bis Samstagfrüh das Seegebiet bei Helgoland erreichen. Bis Samstagmittag sollte es laut DWD vor allem in der Nordhälfte windig bis stürmisch bleiben, bevor der Wind nur kurzzeitig nachlassen sollte.
Im Saarland zählte die Polizei in Saarbrücken nach Angaben eines Sprechers seit Mittag bis zum Abend landesweit 59 sturmbedingte Einsätze, bei 44 davon ging es um auf Straßen gestürzte Äste oder Bäume sowie um auf Fahrbahnen gewehte Bauzäune. In Lebach wurde ein Fußgänger von einem Werbeschild getroffen und leicht verletzt.
Am Hauptbahnhof Karlsruhe wurde laut echo24 der Verkehr zeitweise komplett eingestellt, nachdem laut einer Sprecherin der Bundespolizei am Bahnsteig 2 ein Gegenstand in die Oberleitung geflogen war. Reisende berichteten laut echo24 von einem massiven Funkenschlag, verletzt wurde niemand; die Oberleitung wurde zur Sicherheit abgeschaltet, von Experten geprüft und anschließend wurden alle Gleise wieder freigegeben. Auf der Strecke zwischen Stolberg und Aachen Rothe Erde sowie zwischen Neuss Hauptbahnhof und Meerbusch-Osterath sorgten ein Oberleitungsschaden und ein umgestürzter Baum für Streckensperrungen.
In Nordrhein-Westfalen riefen laut Tagesspiegel Köln und Aachen dazu auf, Waldgebiete, Parkanlagen, Friedhöfe und Alleen zu meiden; in Dortmund sollten Zoo und Westfalenpark wegen der Wetterlage früher schließen und der Europa-Park in Rust fuhr seinen Außenbereich zeitweise zurück.
Zweites Sturmtief erreicht am Sonntag die Nordsee
Der DWD sagte für die Nacht auf Sonntag erneute Windzunahme voraus, mit Sturmböen im Westen und schweren Sturmböen an der Nordsee. Auf dem Brocken waren laut DWD Böen bis 150 Kilometer pro Stunde aus südlicher Richtung möglich, dazu sollte von Westen kräftiger Regen einsetzen. Im Stau der westlichen Mittelgebirge rechnete der Wetterdienst mit 25 bis 40 Litern pro Quadratmeter. Diese Menge sollte innerhalb von 6 bis 12 Stunden fallen. Lokal waren bis zu 50 Liter möglich. Für Sonntag selbst erwartete der DWD verbreitet stürmische Böen oder Sturmböen, in exponierten Hochlagen auch schwere Sturm- oder Orkanböen. An der Nordsee rechnete er mit schwerem Sturm und Böen der Stärke 10 bis 11, die geringste Gefahr sah er in Teilen des Ostens und Südostens. Grund ist das zweite Sturmtief der Woche, Boelo, das am Sonntag den Nordteil der Nordsee erreicht; die stärksten Böen werden außerhalb Deutschlands erwartet, das Sturmfeld reicht aber bis hierher. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie warnte vorab vor deutlich erhöhten Wasserständen von Sonntag bis Montag an der Nordseeküste sowie im Weser- und Elbegebiet und rief zu regelmäßiger Information auf. Nach Einschätzung des zuständigen Warndienstes bestand laut ZDFheute zudem die Gefahr von zwei leichten Sturmfluten, zudem müssen sich Reisende laut ntv auf mögliche Einschränkungen im Fährverkehr bei der Abreise von manchen Ostfriesischen Inseln einstellen.
Nachlassender Wind zum Wochenbeginn
Für Montag und Dienstag erwartete der DWD voraussichtlich nur noch direkt an Küsten und in einigen exponierten Hochlagen stürmisches Wetter aus überwiegend Südwest. Am Mittwoch sollte der Wind laut DWD weiter nachlassen, exponiert an Küsten waren noch stürmische Böen und auf einzelnen Mittelgebirgsgipfeln Sturmböen möglich; für Donnerstag lautete die Prognose: „voraussichtlich keine markanten Wettergefahren“. Ein drittes Sturmtief sollte laut DWD in der kommenden Woche nicht folgen: Der Nordwesten sollte zwar eher tiefdruckbeeinflusst bleiben, windig bis stürmisch sollte es dort aber hauptsächlich an der Küste auf einem für die Jahreszeit üblichen Niveau werden, Richtung Südosten sollte zunehmend Hochdruckeinfluss dominieren.
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