
17,7 Millionen Dollar für neue CAR-T-Studie
Quellen (5)
- $17.7m backing for Peter Mac CAR T-cell trial - Oncology Republiconcologyrepublic.com.au
- Australian Cancer Therapy Shows 100% Lab Cure Rategreekcitytimes.com
- Rewiring endogenous genes in CAR T cells for tumour-restricted payload delivery - PMCpmc.ncbi.nlm.nih.gov
- Peter Mac’s Precision-Guided CAR T-Cell Therapy Advances to First-in-Human Trial - OncoDailyoncodaily.com
- Australia injects $18 M into novel CAR-T cell therapybiospectrumasia.com
Bei CAR-T-Therapien werden laut Oncology Republic patienteneigene T-Zellen gentechnisch verändert, damit sie Krebszellen erkennen und zerstören.
Wie die Zellen ihre Wirkstoffladung gezielt am Tumor freisetzen sollen
Solide Tumoren bilden laut Oncology Republic physische Barrieren gegen Immunzellen, unterdrücken die T-Zellfunktion vor Ort und erhöhen bei immunstimulierenden Molekülen das Risiko schwerer Nebenwirkungen im ganzen Körper. Die Plattform Precision Guided Munition CAR-T nutzt laut Oncology Republic CRISPR-Geneditierung mit dem Ziel, dass die T-Zellen ihre Wirkstoffladung nur bei Kontakt mit Tumorzellen abgeben und körpereigene Zytokingene erst nach Bindung an das Zielmolekül aktivieren.

Erst Multiples Myelom, dann möglicherweise solide Tumoren
Der Frontier Health and Medical Research Grant unterstützt laut Oncology Republic ein von Beavis und Jane Oliaro geleitetes Programm, das die Plattform zunächst bei Multiplem Myelom validieren soll, bevor eine Ausweitung auf solide Tumoren wie Brust- und Lungenkrebs angestrebt wird. Cell Therapies Pty Ltd soll das Produkt herstellen, Simon Harrison die erste Studie leiten. Jährlich erhalten mehr als 2700 Australier die Diagnose Multiples Myelom, die Überlebensrate nach fünf Jahren liegt bei ungefähr 61 Prozent.
Was die Mausversuche zeigen und was offen bleibt
In mehreren Mausmodellen erzielten die veränderten Zellen laut Oncology Republic stärkere Antitumorantworten als herkömmliche CAR-T-Zellen und vermieden dabei hohe zirkulierende Zytokinspiegel, die mit Toxizität verbunden sind. Das Medium Greek City Times berichtete, in Labortests an Mäusen seien nahezu 100 Prozent der soliden Tumoren etwa bei Modellen für Brust-, Darm- und Eierstockkrebs geheilt worden. Das dort zitierte medizinische Team warnte selbst, Erfolge in Tiermodellen seien nicht automatisch auf Menschen übertragbar. Die Autoren der Studie „Rewiring endogenous genes in CAR T cells for tumour-restricted payload delivery“ nennen zudem offene Probleme wie Immunsuppression im Tumorgewebe und eingeschränkte Wanderung der CAR-T-Zellen zum Tumor; eine frühere Studie mit einem anders aufgebauten Zytokinsystem wurde wegen schwerer Toxizität vorzeitig beendet.
Die geplante Studie bei Multiplem-Myelom-Patienten dient laut Oncology Republic als Schritt vor einer möglichen Ausweitung auf solide Tumoren.
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