VAE: Flydubai-Copilot plante Anschlag auf Flughafen
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VAE: Flydubai-Copilot plante Anschlag auf Flughafen

Die Staatsanwaltschaft der Vereinigten Arabischen Emirate hat laut Al Jazeera ihre bislang detaillierteste Darstellung dessen vorgelegt, was aus ihrer Sicht bei dem Angriff auf einen Flydubai-Flug geschehen sei. Der omanische Copilot habe geplant, das Flugzeug in das Passagierterminal des Flughafens Tel Aviv zu steuern und nach eigenen Angaben allein gehandelt. Die Einstellungskontrollen hätten laut Staatsanwaltschaft keine Hinweise auf seine Anschlagspläne ergeben.

Quellen (12)
  1. Ermittler: Flydubai-Pilot wollte Flughafen Tel Aviv treffenzdfheute.de
  2. Flydubai co-pilot plotted ‘suicide’ attack on Israel, UAE says | Aviation News | Al Jazeeraaljazeera.com
  3. AP report: Ax-wielding FlyDubai co-pilot had been flagged over extremism concerns | PBS Newspbs.org
  4. Flydubai co-pilot attempted 9/11-style attack on Tel Aviv and trained for cockpit fight | The Nationalthenationalnews.com
  5. PM tells NSC to review security aspects of flydubai hijacking | The Jerusalem Postjpost.com
  6. VAE-Ermittler bestätigen: Flydubai-Copilot plante Anschlag auf Flughafen Ben Gurion - airliners.deairliners.de
  7. Vereinigte Arabische Emirate - Staatsanwaltschaft: Flydubai-Copilot plante Anschlag auf Flughafen in Tel Avivdeutschlandfunk.de
  8. FlyDubai co-pilot intended to crash plane into Tel Aviv airport, UAE prosecutor saysnbcnews.com
  9. October 1, 2026 — Pilot suspected of Flydubai attack transferred to UAE as investigation unfolds | CNNedition.cnn.com
  10. Alleged Flydubai hijacker likely wanted to target Israel’s Ben Gurion Airport, sources say | CNNedition.cnn.com
  11. Flydubai co-pilot attacked captain with crash axe in ‘terrorist act’: UAE | Aviation News | Al Jazeeraaljazeera.com
  12. UAE Probe Reveals Flydubai Co-Pilot's Alleged Terror Plot to Target Israeli Airportgulfnews.com
12. Oktober 2026, 3:49 Uhr388 Wörter · 2 Min. Lesezeit

Der Flug war nach Angaben der Ermittler am 30. September von Dubai nach Tel Aviv unterwegs, als der Copilot den Piloten mit einer Rettungsaxt angriff. Der schwer verletzte Pilot öffnete die Cockpittür, Passagiere überwältigten den Angreifer, eine zweite Besatzung landete die während der Attacke stark abgesackte Maschine im saudi-arabischen Tabuk. Die zentrale Darstellung von Anschlagsplanung, Motiven und Geständnis geht auf dieselbe Erklärung des VAE-Generalstaatsanwalts zurück, verbreitet durch die staatliche Nachrichtenagentur WAM.

Nach Angaben der emiratischen Ermittler nutzte der 29-jährige Verdächtige zwei frühere Flüge nach Tel Aviv, um sich mit der Flugroute und dem Flughafen vertraut zu machen. In den Ermittlungen habe er erklärt, allein gehandelt zu haben.

Laut al-Shamsi erste Anzeichen einer Radikalisierung während des Studiums in Australien

Laut al-Shamsi habe es bereits 2017 erste Anzeichen gegeben, dass sich der Mann während seines Studiums in Australien Extremismus und Terrorismus zuwandte. Er habe sich demnach von den Anschlägen vom 11. September 2001 in den USA inspirieren lassen, der Gedanke an eine ähnliche Aktion mit einem Flugzeug habe sich laut al-Shamsi fest in seinem Denken verankert. Zur Vorbereitung habe er nach eigenen Angaben Material zur Förderung von Terrorismus angesehen und Boxunterricht genommen, sagte al-Shamsi laut Al Jazeera.

Berufliche Laufbahn und die Einstellung bei Flydubai

Der Verdächtige trat im Januar dieses Jahres eine Stelle bei Flydubai an, zuvor habe er laut den emiratischen Ermittlern für mehrere Fluggesellschaften in verschiedenen Ländern gearbeitet. Die Ermittler prüften auch die Einstellungsverfahren der Airline und stellten fest, dass der Mann sämtliche beruflichen und sicherheitsbezogenen Anforderungen erfüllt hatte, darunter eine Pilotenlizenz und ein Führungszeugnis. Ein Sprecher der Airline räumte laut einem AP-Bericht vom 3. Oktober 2026 per E-Mail ein, es gebe zu diesem Zeitpunkt noch viele offene Fragen.

Geständnis und Ermittlungen zu möglichen Komplizen

Laut al-Shamsi habe der Verdächtige in Anwesenheit seines Anwalts ein detailliertes Geständnis zu seinen Motiven sowie den Phasen der Planung und Ausführung abgelegt und erklärt, allein und ohne Beteiligung anderer gehandelt zu haben.

Flugstopp und angeordnete Sicherheitsprüfung in Israel

Oppositionsführer Yair Lapid nannte die Untersuchung eine „Scheinuntersuchung“ und schrieb, die vorausgegangene Fehlerkette hätte eine Katastrophe historischen Ausmaßes verursachen können. Er verwies zudem auf einen Bericht des Staatskontrolleurs von vor zwei Jahren, der laut Lapid genau vor diesen Problemen gewarnt habe.

Debatte um Zuständigkeiten für ausländische Piloten

Israel kündigte laut airliners.de an, die Kontrollen ausländischer Piloten als Reaktion auf den Vorfall zu verschärfen.

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