
SC Freiburg gewinnt Conference-League-Auftakt
Quellen (9)
- Conference League: Zwei Eigentore bei Schusters Jubiläum: Freiburg siegt erneuttagesspiegel.de
- Gelungener Auftakt in die Ligaphase | SC Freiburgscfreiburg.com
- Gegen FK Jablonec: Freiburg siegt auch in der Conference League | sportschau.desportschau.de
- Jablonec zahájil Konferenční ligu porážkou ve Freiburgu | ČeskéNoviny.czceskenoviny.cz
- Geschenk zum Trainer-Jubiläum: SC Freiburg ist auch im Europapokal nicht zu schlagenn-tv.de
- Porážka o gól je ta nejlepší porážka, říká Kozel po zápase ve Freiburgu – Jablonecký deníkjablonecky.denik.cz
- Neuer Wettbewerb zum Jubiläum | SC Freiburgscfreiburg.com
- A new competition to mark a milestone | SC Freiburgscfreiburg.com
- Red-hot Freiburg see off Jablonec in UEFA Conference League opener | Bundesligabundesliga.com
Vor 28.100 Zuschauern trafen Vincenzo Grifo, Dusan Pavlovic per Eigentor und Maximilian Eggestein für die Gastgeber; für die Gäste waren laut der Torliste des SC Freiburg Antonin Rusek und Garang Kuol erfolgreich. Für Trainer Julian Schuster war die Partie laut SC Freiburg zugleich das 100. Pflichtspiel als SC-Cheftrainer und die erste Begegnung der Vereinsgeschichte in der Conference-League-Ligaphase. Es war laut der Nachrichtenagentur dpa der 52. Sieg in diesen 100 Partien.
Vom Lattentreffer zum Sieg
Freiburg begann laut dpa druckvoll: Cyriaque Irié verpasste die Führung und Lukas Kübler traf in der Anfangsphase die Latte, bevor Vincenzo Grifo in der 15. Minute mit einem direkt verwandelten Freistoß aus 17 Metern zur Führung traf. Noch vor der Pause glich Jablonec aus: Nach einer Hereingabe von Jiri Slama nahm Antonin Rusek direkt ab, Ginter fälschte den Ball laut dpa unhaltbar für Torwart Backhaus ab und wurde zunächst als Eigentorschütze gelistet. Der tschechische Bericht von ČeskéNoviny.cz schreibt, die UEFA habe den Treffer zunächst als Eigentor gewertet, ihn nach dem Spiel aber Rusek zugeschrieben. Nach der Pause brachte ein Eigentor von Pavlovic nach einem Eckstoß erneut die Freiburger Führung; der Videobeweis bestätigte laut dpa, dass der Ball die Linie knapp überschritten hatte. Die organisierte Freiburger Fanszene begleitete laut dpa den Videobeweis erneut kritisch mit dem Spruch „Videobeweis - weg mit dem Scheiss!“. Maximilian Eggestein erhöhte laut dpa in der 65. Minute mit einer Direktabnahme auf 3:1, Garang Kuol verkürzte in der Nachspielzeit auf 3:2.
Rotation und Kritik nach dem Spiel
Schuster hatte die Startelf gegenüber dem 2:1-Sieg gegen Schalke 04 verändert. Der Verein, dpa und sportschau.de zählen übereinstimmend sieben Wechsel, ntv berichtet dagegen von acht Änderungen. Schuster selbst kritisierte nach der Partie bei RTL+ die beiden Gegentore als unnötig, weil der Gegner aus wenigen Möglichkeiten zu viele Tore erzielt habe; er sei aber froh über den Heimsieg. Eggestein bezeichnete die Partie laut dpa als wechselhaft mit guten und weniger guten Phasen, am Ende aber als verdienten Sieg. Die Fans hatten laut dpa eine Choreografie mit dem Satz „Der Traum vom Titel bleibt“ gezeigt, eine Anspielung auf die verlorene Europa-League-Finalpartie der Vorsaison gegen Aston Villa, die mit 0:3 endete. Eggestein kommentierte das mit den Worten, die Fans dürften träumen, die Mannschaft wolle aber realistisch bleiben.
Jablonecs Blick auf die Partie
Jablonecký deník zitiert Trainer Lubos Kozel mit den Worten, er könne mit dem Ergebnis wegen der Niederlage nicht zufrieden sein, schätze angesichts der Außenseiterrolle aber den knappen Abstand von einem Tor. Kozel verglich den Gegner mit den Rangers aus den Play-offs und hielt Freiburg bei Intensität, Pressing und Tempo der Außenspieler für klar überlegen; seine Mannschaft habe sich der Herausforderung seiner Ansicht nach etwas gewachsen gezeigt. Torschütze Rusek sagte, er freue sich über sein Tor, bedauere aber den ausgebliebenen Punktgewinn; angesichts der Qualität Freiburgs könne das knappe Ergebnis später für die Tabelle wichtig sein.
Leverkusen am Sonntag
Für Freiburg steht am Sonntag um 15.30 Uhr das Bundesligaspiel bei Bayer Leverkusen an. Für Freiburg bestätigt der Dreier gegen Jablonec die ungeschlagene Serie zum Saisonstart, auch wenn Schuster selbst nach dem Jubiläumsspiel noch Verbesserungsbedarf in der Abwehr sah.
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