Deutscher KI-Markt soll 2026 auf 28,7 Milliarden Euro wachsen
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Deutscher KI-Markt soll 2026 auf 28,7 Milliarden Euro wachsen

Der deutsche Markt für KI-Software, -Dienstleistungen und -Hardware wächst 2026 laut einer Prognose des Digitalverbands Bitkom um 48 Prozent auf 28,7 Milliarden Euro. Die Ausgaben für generative KI wie ChatGPT oder Google Gemini sollen sich laut Bitkom verdoppeln; Bitkom-Präsident Ralf Wintergerst sieht einen Übergang zum breiten Einsatz.

Quellen (8)
  1. 28,7 Milliarden Euro für KI: Deutscher Markt wächst um 48 Prozent | Presseinformation | Bitkom e. V.bitkom.org
  2. AI spending in Germany up 50 percent to 28.7 billion euros | heise onlineheise.de
  3. Hype um Künstliche Intelligenz: Was, wenn die Blase platzt? | taz.detaz.de
  4. 28,7 Milliarden Euro: Deutschland gibt so viel für KI aus wie nie zuvort3n.de
  5. Deutsche Unternehmen investieren Milliarden in Generative KI | CIO DEcio.de
  6. KI-Markt in Deutschland 2026 wächst auf 28,7 Mrd. Europroduktion.de
  7. KI-Ausgaben in Deutschland steigen auf fast 29 Milliarden Euro | PCtipppctipp.ch
  8. Deutscher KI-Markt wächst 2026 um fast die Hälfte | FLZ.deflz.de
11. Oktober 2026, 6:53 Uhr423 Wörter · 3 Min. Lesezeit

Der deutsche Markt für Software, Dienstleistungen und Hardware im Bereich Künstlicher Intelligenz hatte laut Digitalverband Bitkom im Vorjahr ein Volumen von 19,4 Milliarden Euro. Anlass der Veröffentlichung vom 22. September 2026 war laut Bitkom der AI, Data and Quantum Summit (AIDAQ) in Berlin, der für den 22. und 23. September 2026 im bcc Berlin Congress Center angekündigt war.

Generative KI treibt den Boom

Laut Bitkom verdoppeln sich die Ausgaben für generative KI wie ChatGPT, Claude von Anthropic, Microsoft Copilot oder Google Gemini im laufenden Jahr voraussichtlich auf 11,5 Milliarden Euro, nach 5,7 Milliarden Euro im Vorjahr und würden damit 40 Prozent der KI-Ausgaben ausmachen. Bitkom-Präsident Ralf Wintergerst erklärte, bei KI sei ein Übergang von der Experimentierphase zu einem breiten Einsatz zu beobachten; KI-Anwendungen würden in Unternehmen jeder Größe und in allen Branchen genutzt und machten Produkte besser und Prozesse schneller.

Software ist laut Bitkom 2026 voraussichtlich das größte Marktsegment

Den größten Anteil an den Ausgaben hat KI-Software mit 16,0 Milliarden Euro, ein Plus von 65 Prozent. Auf Dienstleistungen rund um KI entfallen 6,8 Milliarden Euro mit einem Plus von 30 Prozent, auf Hardware 5,8 Milliarden Euro mit einem Plus von 32 Prozent. Die Zahlen beruhen auf Daten des Marktforschungsunternehmens IDC aus dem IDC Worldwide AI and Generative AI Spending Guide, August V2 2026.

40,3 Milliarden Euro für 2027 erwartet

Für 2027 erwartet IDC laut Bitkom ein weiteres Wachstum des deutschen KI-Marktes um 40 Prozent auf 40,3 Milliarden Euro.

Deutschland ist laut heise online nach nur teilweise vergleichbaren Zahlen ein kleiner Teil des Weltmarkts

Im internationalen Vergleich dominieren laut heise online Investitionen in Infrastruktur; das Marktforschungsunternehmen Gartner erwartet für dieses Jahr weltweite KI-Ausgaben von 2,7 Billionen US-Dollar (umgerechnet laut heise rund 2360 Milliarden Euro) und für 2027 einen Anstieg auf 3,6 Billionen US-Dollar. Nach diesen Zahlen entfällt auf Deutschland, wo nach Angaben von heise online rund ein Prozent der Weltbevölkerung mehr als vier Prozent des Bruttoinlandsprodukts erwirtschaftet, nur gut ein Prozent der weltweiten KI-Ausgaben; heise online weist jedoch darauf hin, dass die Zahlen von unterschiedlichen Marktforschungsunternehmen stammen und nur teilweise vergleichbar sind.

Ältere Zweifel an der Rentabilität der Investitionen

Bereits im Februar 2026 hatte eine taz-Kolumne KI-Investitionen als Zukunftswette bezeichnet, weil unklar sei, was die Technik künftig leisten könne. Die Kolumne erklärte, eindrucksvolle Gimmicks reichten nicht aus, damit sich die gigantischen Investitionen lohnten und verwies auf eine Schätzung der Harvard-Ökonomin Gita Gopinath, wonach bei einem Platzen der KI-Blase in den USA etwa zwanzig Billionen Dollar an Aktienvermögen verloren gehen könnten.

Die Bitkom-Zahlen beschreiben damit erwartete Ausgaben für 2026 und 2027.

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